Esst Suppe!

Macht man es der Verdauung leicht, kann sich der Körper gut regenerieren. „Man ist, was man isst“ steht schon in der Bhagavad Gita. Also esst Suppe!

Esst Suppe!

Isst man zu spät oder zu viel am Abend oder arbeitet bis spät in die Nacht, kann man nicht nur schlecht schlafen, der Körper und die Organe haben keine Energie zur Regeneration zur Verfügung. Die Folgen von falscher Ernährung und falschem Verhalten sind Völlegefühle, Schlafstörungen und Startschwierigkeiten am nächsten Morgen. Das merkt man, wenn man früh nicht erfrisch aufwacht und gar keinen Appetit aufs Frühstück hat. Am besten isst man abends drei Stunden vor dem zu Bett gehen eine leichte Mahlzeit: Warm und flüssig ist ideal, um den Körper zu entlasten und die wichtigste Regel in der ayurvedischen Gesundheitslehre.

Leichte Mahlzeit am Abend

Ohne die richtige Ernährung ist Medizin wirkungslos und mit der richtigen Ernährung ist Medizin überflüssig.
Charaka Samhita

Ein leichte, warme und flüssige Mahlzeit ist eine Suppe. Sie gleicht Vata und Kapha aus, indem sie die Verdauung ankurbelt. Es gehen aber Eintöpfe und leicht verdaulichen Gemüse- und Getreidegerichten. Man sollte sich nicht überessen, zwei Händevoll sollten genügen. Nimmt man mehr zu sich, erdrückt man das Verdauungsfeuer (Agni) und macht es dem Körper unmöglich, die Gewebe (Dhatus) zu versorgen. Dabei helfen auch verdauungsfördernde Gewürze und frisches, energiereiches Essen. ändert man seine Ernährung und sein Verhalten, ist das innerhalb weniger Tage sofort bemerkbar.

Störungen im Doshas-Gleichgewicht

Wer abends noch arbeitet oder sich zu anregenden Tätigkeiten widmet, stört also nicht nur Schlaf und Verdauung, sondern auch die Kraft der Regeneration. Was unterstützt aber neben leichter Kost den Körper im Schlaf? Schlafförderlich sind entspannende Musik, leichte Yoga-Übungen und Meditation, ein Ölbad oder Ölselbstmassagen. Statt eines Krimis liest man erbauliche Zeilen, trinkt noch eine warme Milch mit Safran und Honig und legt sich spätestens um 22 Uhr schlafen.

Ayurvedische Ölbehandlung zu Hause

Ölbäder wirken entspannend und trocknen die Haut nicht aus. Gerade Vata-Typen benötigen viel Feuchtigkeit für die Haut. Wer allerdings kein Ölbad mag, kann sich zumindest vor dem Zubettgehen mit warmen Öl einölen und massieren. Vergessen Sie dabei nicht den Kopf (!) und die Füße. Lassen Sie das Öl eine Weile einziehen, damit sich die beruhigende Wirkung entfalten kann. Danach mit warmen Wasser und, wenn überhaupt, mit einer sanften Seife wieder abspülen.

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