Yoga-Welten: Die Energie der Chakren

Das Buch „Yoga-Welten: Die Energie der Chakren“ von Gabriela Haenseler ist ein großformatiger Bildband, der es in sich hat: Die Yoga-Philosophie wird über die Chakras erklärt. Es ist ein reich illustriertes Coffee-table-Buch.

Yoga-Welten: Die Energie der Chakren

„Yoga-Welten“ von Gabriela Haenseler © blv

Das Buch „Yoga-Welten: Die Energie der Chakren“ von Gabriela Haenseler ist nach den Farben der Chakras gegliedert. Chakras sind die körperlichen und seelischen Energiezentren des Menschen. Jedem Chakra ist ein Kapitel zugeordnet, aber anders als in den herkömmlichen Chakra-Büchern, werden sie mit Bildern von Fotografin Stefane Gruber, Kochrezepten, Götter-Legenden und Farben, von Texten von Gabriela Haenseler und Stephanie Schönberger und Illustrationen von Kera Till aufgelockert. Es werden ebenso Yoga-Übungen und Atemtechniken passend zum Chakra angeboten. Man kann es nicht einfach lesen, sondern blättert und bleibt an einzelnen Infos, Ideen und Gedanken hängen. Man „erfährt“ und erlebt das Buch wie eine Yoga-Einheit: Man taucht ein in andere Welten!

Die Energie der Chakras verstehen und nutzen

Die Energiezentren des Menschen können wie alles andere auch gehegt und gepflegt werden. Dazu bietet die Autorin zu den Kochrezepten Informationen zu entsprechenden Kräutern an, Atemübungen (Pranayama) und Meditationen. Mit dem Wurzel- oder Muladharachakra verbindet man beispielsweise die Kraft der Erde. Sie wird symbolisiert durch den Elefanten, die Farbe Rot, die Silbe LAM und man ordnet diesem Chakra den Geruchssinn zu. Mit Düften und roten Nahrungsmitteln erreicht man diese Energie. Die Besonderheit des Wurzelchakras liegt in der Kraft der Kundalini oder Shakti: Sie soll aktiviert werden um durch die darüber liegenden Chakras aufzusteigen und sich im Herzchakra mit Shiva zu verbinden. Erst wenn die Kanäle für diese Energien frei sind, wird man mit Bewusstheit leben und Transzendenz erfahren können.

Kreativität, Wille und Liebe

Die Kreativität ist im Sakral- oder Svadisthana Chakra angesiedelt, man erreicht sie über den Geschmack. Das Nabel- oder Manipura Chakra ist der Sitz der Persönlichkeit und des Willens. Das Element Feuer fragt: „Wofür brennst Du?“ und man erreicht diese Energie über den Sehsinn. Die Liebe sitzt im Herz- oder Anahatachakra. Man erreicht sie über den Tastsinn und und über das Mitgefühle, mit sich selbst und anderen.

Wahrheit, Intuition und der 1000-blättrige Lotos

Die Wahrheit drückt man mit der Stimme aus: Sie steht für den persönlichen Ausdruck, befindet sich im Hals- oder Vishuddachakra und wird über das Hören und Sprechen aktiviert. Das dritte Auge befindet sich im Stirn- oder Ajnachakra beschäftigt, das sich mit dem sogenannten „7. Sinn“, der Intuition beschäftigt. Hier gibt es keinen Sinn mehr, über den man es erreicht, sondern sucht die Innenschau über Meditation. Das Kronen- oder Sahasrarachakra liegt über dem Scheitel, wird als 1000-blättrige Lotos dargestellt und symbolisiert die Unendlichkeit.

5 Antworten zu “Yoga-Welten: Die Energie der Chakren

  • Danke für den Buchtipp! Das klingt super, ich habe schon seit einer Weile nach so einer entspannten, kreativen Erklärung der Chakras gesucht. 🙂

    • Annette Bauer
      2 Jahrenvon

      Das freut mich sehr!

      • Da ich gerade nicht mailen kann, hier als Antwortfunktion mal ein ganz großes Dankeschön für die vielen tollen schön, liebevoll und mit Leichtigkeit geschriebenen Beiträge!! Ich kann gar nicht genug bekommen 🙂
        Viele Grüße auf Frsnkfurt, Ulrich

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