Yoga-Lehrerausbildungen

Der konsequente Weg, um etwas zu lernen, ist selbst zu unterrichten. Dabei nähert man sich den Inhalten aus einer neuen Perspektive und erlangt ein tieferes Verständnis. So kam auch ich zur Yoga-Lehrerausbildung.

Yoga-Lehrerausbildungen

Zu Anfang waren es nur die Dehnübungen als Ausgleich zum Sport. Die Entspannung danach, war immer das Beste an der ganzen Stunde. Aber genau zu diesem Zeitpunkt kam immer die Müllabfuhr und störte „meine“ Entspannung. Ich war nicht nur gestört, sondern richtig genervt und wütend darüber. Wie unsinnig! Irgendwann fiel mir jedoch auf, dass ich die Müllabfuhr gar nicht gehört hatte. Das wiederholte sich und ich merkte, wie ich in einen Zustand kam, der losgelöst von all den äußeren Dingen war. Meine Neugier war geweckt und ich begann zu lesen, was es so an Yoga-Büchern gab. „Der Baum des Yoga“ von B. K. S. Iyengar und „Das große Yoga-Buch“ von Anna Trökes waren (und sind immer noch) dabei echte Highlights. Mein Entschluss stand fest: Es muss eine Yoga-Lehrerausbildung sein, denn ich wollte mehr.

Was ist mir wichtig?

Aber was sind die Kriterien für eine gute Yoga-Lehrerausbildung? Für mich war wichtig, die Ausbildung in meinen Alltag integrieren zu können. Ein Wochenende im Monat kam mir näher, als mehrmals eine Woche irgendwohin fahren zu müssen. In den großen Städten ist man verwöhnt, da gibt es einige gute Yoga-Lehrerausbildungen. Zeit hatte ich, es musste mir nicht schnell gehen, sondern Erkenntnisse und Tiefe bieten. Das Bedeutsame am Yoga ist, man lernt nie aus, es gibt immer noch mehr zu lernen, zu erfahren und zu lesen. Also suchte ich nur unter den BDY-Ausbildungen, die auch die höchste Qualität für mich symbolisieren. Man hat vier Jahre Zeit Erfahrungen zu sammeln, es wird Wert auf Anatomie gelegt und nicht nur am Rande abgehandelt. Das ist sehr wichtig, wenn man andere bei Verrenkungen anleiten möchte!

Worauf muss man achten

Sicherlich ist bei der Wahl einer Yoga-Lehrerausbildung die Qualifikation der Ausbilder entscheidend und ihre Erfahrungen. Man sollte sich also zumindest mal etwas länger unterhalten haben. Die Kosten spielen natürlich eine Rolle, ebenso wie der Ort, an dem es stattfindet. Mag man den Ausbilder und die Umgebung, ist eine Ausbildung über einen längeren Zeitraum machbar und welche inhaltliche Zielsetzung werden angeboten. Manche Lehrgänge legen den Wert auf Rituale, andere auf Anatomie und wieder andere kombinieren Yoga mit Ayurveda. Überlegen Sie, was Ihnen dabei wichtig ist. Es gibt verschiedene Ausbildungsform  wie Block- oder Wochenendausbildung, Verbände wie die American Yoga Alliance oder den BDY, verschiedene Yogastile wie beispielsweise Kundalini-, Ashtanga-, Iyengar- oder Hatha-Yoga. Machen Sie eine oder mehrere Probestunden mit, bevor Sie sich entscheiden.

Yoga-Lehrer ausbilden: Achtung Werbung!

Für mich ist der nächste Schritt, nicht nur Yoga zu unterrichten, sondern Yoga-Lehrer auszubilden. Deshalb etwas Werbung in eigener Sache: Ab März 2017 bilde ich mit anderen Yoga-Lehrerinnen in Waren an der Müritz, in Mecklenburg-Vorpommern, aus Yogalehrer aus. Unsere 200-Stunden-Ausbildung findet jährlich statt, geht über eine halbes Jahr und soll einen ersten Einstieg ins Unterrichten bieten. Sie ist von der American Yoga Alliance zertifiziert. Als Voraussetzungen sollte man schon einige Jahren Yoga praktiziert haben: Denn Yoga muss „gelebt“ werden, um die eigenen Erfahrungen an andere weitergeben zu können. Dabei stehen die eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden im Vordergrund. Im Anschluss an die Basisausbildung kann man an unserer 300-Stunden-Aufbauausbildung teilnehmen, die wir ab November 2018 anbieten.

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