Yoga – für Geld nicht zu haben

Man kann Yoga nicht kaufen, man muss es schon selbst praktizieren. Dann kommt man in die Lage, den Yoga-Zustand zu erleben.

„You can´t buy it with money“

Das findet man über die Liebe in Songtexten von allen möglichen Künstlern. Alles, was wirklich zu einem guten und glücklichen Leben verhilft, sind Zustände: Glück, Zeit, Liebe oder eben Yoga. Selbst Reichtum kann ein Zustand sein, auch wenn man in totaler Armut lebt. Und umgekehrt sind reiche Menschen oft nicht glücklich. Geld ist eine feine Sache, aber es gibt so viel mehr. Für eine gelingende Liebe und für Glück muss man etwas tun, so ist es auch mit Yoga: Er ist der Weg und gleichzeitig das Ziel von Yoga.

Eine schöne Zeit haben und glücklich sein

„Zeit haben“ ist inzwischen für viele Menschen ein Bedürfnis und wichtiger als die Karriere. Deshalb werden Millennials oft als problematische Arbeitnehmer angesehen. Sie setzen einfach nur andere Prioritäten und das können Firmeninhaber und Personaler überhaupt nicht einordnen. Diese jungen Menschen haben vielleicht ihre Eltern selten zu Gesicht bekommen oder erlebt, wie frustrierend das Arbeitsleben für sie war. Und was Glück angeht, muss es jeder für sich herausfinden und definieren. Ist das Ziel klar, wird sich der Weg zum persönlichen Glück zeigen:

„Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich sein ist der Weg.“ Buddha

Yoga – für Geld nicht zu haben

Wer glücklich ist, geliebt wird und Zeit für sich hat, kann mit sich zufrieden sein! Zufriedenheit ist schon nahe am Zustand des Yoga dran. Allerdings toppt es Patañjali mit Glückseligkeit. Nun, das ist ein Begriff, der nicht erklärt werden kann, weil es ein Zustand ist, den man nur über regelmäßiges Praktizieren langsam entstehen lassen kann. Über den Umgang mit anderen und sich selbst (Yamas und Niyamas), mit Yoga als Vorbereitung auf und mit der Meditation gelangt man nach und nach zum inneren Wesenskern. Was ist denn das nun schon wieder?

Situation, Haltung, Zustand

Über die Fragen: „Was tut mir gut und was nicht?“, findet man zum eigenen Sein. Als Kinder sind wir unseren Bedürfnissen noch ganz nah und auch einfach mal glücklich. Das sollte unser Wesen sein. Der Yoga-Weg führt durch Übungen zu einer Ordnung der äußeren Situation, zu einer neuen inneren Haltung und so in den Yoga-Zustand: Glück und Zufriedenheit liegen im Hier und Jetzt. Allerdings ist es nicht das glücklich machende Zitroneneis wie früher, sondern die Freude am So-Sein ist unser Wesenskern: Ich bin gut und richtig, benötige nicht viel im Außen. Ist dieser Zustand erreicht, bleibt es hoffentlich nicht bei der egozentrischen Nabelschau, sondern man übt sich im Mitgefühl und Hilfe für andere, die noch nicht so weit gekommen sind. Ohne Mitgefühl und Teilhaben am normalen Leben, ist es kein Yoga.

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