Wie Yoga wirklich wurde

T.K. Sribhashyam wurde von seinem Vater, dem Yoga-Meister T. Krishnamacharya, in die tiefe Weisheit des Yoga eingewiesen. Sein Wissen gibt er an uns weiter in dem Buch „Wie Yoga wirklich wurde“.

Yājñavalkya und die Früchte des Yoga

In den ersten Kapiteln des Buches „Wie Yoga wirklich wurde“ von T. K. Sribhashyam erfahren wir über einen Dialog, den Yājñavalkya mit seiner Frau und zwei weiteren Akteurinnen führt, woher der Yoga kommt und wie die Menschen ihn anwenden sollen. Yājñavalkya erläutert den Damen, wie die Menschen sich wieder an die Quelle anbinden können. In diesem philosophischen Teil geht es darum, die tiefere Bedeutung von Yoga, der Disziplin und Lebensweise zu verstehen. Die Erzählweise ermöglicht einen leichteren Zugang in die komplexe Thematik. So kann man Asana, Mudra und Pranayama mit einem anderen Wissen praktizieren und die als „Früchte“ beschriebenen Wirkungen aus einem weiteren Kapitel einordnen lernen.

Der kostbare Atem

Dieses besondere Buch vermittelt ein Yoga-Wissen, das aus der unmittelbaren Überlieferung von einem Yoga-Meister an seinen Sohn und Schüler, T. K. Sribhashyam, entstammt. Das macht dieses Buch so authentisch und so besonders. Wir sind praktisch dabei, zu Füßen des Meisters: T. Krishnamacharya. Die Vermittlung der Ursprünge des Yoga auf diese Weise, erlaubt tiefe Einsichten. Man kann den Text relativ leicht lesen und. Für die tiefere Erforschung der Hintergründe eignet er sich sehr gut als Stoff für viele Meditationen. Dabei wird wieder deutlich, dass Yoga eine exakte Wissenschaft für Körper, Geist und Seele ist. Über den Atem erfahren wir das Leben, deshalb erleben wir Pranayama mit zunehmender Übungspraxis auf immer andere Weise.

Wie Yoga wirklich wurde

„Wie Yoga wirklich wurde“ von T.K. Sribhashyam © Vianova

Im fünften Kapitel beschreibt der Autor die Erinnerungen an seinen Vater in historischen Fotos. Auch das ist wieder beindruckend, da T. Krishnamacharya auf diesen Bildern bereits schon älter ist. Yoga ist für jeden geeignet, der atmen kann! Im den darauffolgenden Kapiteln erfahren wir, wie häufig und auf welche Weise Übungen auszuführen sind, umfangreiche Praxisreihen und darunter auch einige Beispiele für „Life saving Sessions“. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Seele zu retten. Da das aber für viele Westler schwer anzunehmen ist, nannte er sie eben „Life saving Sessions“.  Darüber hinaus gibt es Praxisreihen für Vollmond und Neumond und die persönlichen Praxisreihen von T. Krishnamacharya.

Die Früchte der Asanas

Um die Früchte der Asanas zu erfahren beschreibt T. K. Sribhashyam in Steckbriefen die einzelnen Asanas, die Technik und Variationen, und wie sie seinen Schülerinnen und Schülern geholfen haben. Dabei spielen Ein- und Ausatmung eine wichtige Rolle, die im gewöhnlichen Unterricht oft zu kurz kommt. Um auf dem Yoga-Weg voranzuschreiten, sind Philosophie (Yoga Sutra, Sadhana Pada) und Praxis (Sadhana) gleichermaßen wichtig. Und um das zu verstehen, muss man sie „einfach“ üben. Daran führt kein Weg vorbei!

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