Vorgestellt: Kalender, Journale & Bücher im November

Natürlich gibt es jetzt sehr viele Kalender fürs nächste Jahr. Deshalb werden im November Kalender, Journale & Bücher vorgestellt. Wenn es um Yoga und Achtsamkeit gehen soll, finde ich fünf besonders nennenswert und stelle auch drei Journale vor. Für alle, die digitale Kalender verwenden, gibt es weitere inspirierende und lohnende Lektüren.

Vorgestellt: Kalender, Journale & Bücher im November

Ein wichtiger Kalender im November: „Achtsamkeitskalender 2020“ von Doris Iding

"Achtsamkeitskalender 2020" von Doris Iding © O. W. Barth Yogannetteblog.de

„Achtsamkeitskalender 2020“ von Doris Iding © O. W. Barth

Mit einfachen täglichen Übungen und Meditationen wird man von Achtsamkeits-Lehrerin Doris Iding ein Jahr lang begleitet. Zusätzlich gibt es Zitate berühmter Meister, Tipps wie meditieren gelingen kann und spannende wissenschaftliche Erkenntnisse, die es wirklich jedem ermöglichen, achtsam zu sein. Jeden 1. des Monats geht es um den persönlichen Meditationsplan, den es mit dieser Frage zu entwickeln gilt: „Welche Form der Meditation werden Sie diesen Monat praktizieren?“ Ich schätze die Texte und Bücher von Doris Iding sehr und finde den Kalender inhaltlich gelungen, liebevoll gestaltet und er wird hoffentlich seinen Zweck erfüllen, die Leserschaft dauerhaft zur Achtsamkeit anzuregen.

  • Pro Wochentag eine Seite, das Wochenende auf einer Seite.
  • Platz für die Terminplanung und eigene Notizen mit praktischem Lesebändchen.
  • Mit Jahresübersicht 2020 & 2021 und Ferienkalender für Deutschland.
  • Maße: 10,0 x 15,0 cm, 336 Seiten, Flexcover.

„Achtsam durch das Jahr 2020 Agenda“ von Inga Heckmann

"Achtsam durch das Jahr 2020" von Inga Heckmann © südwest Yogannetteblog.de

„Achtsam durch das Jahr 2020“ von Inga Heckmann © südwest

Zu den Kalendern im November gehört auch eine Agenda: Inga Heckmann hat mich schon mit zwei Büchern begeistert: „Das kleine Buch vom guten Morgen“ und „Von der Kunst, Yoga & Achtsamkeit im Alltag zu leben“. Ihre fröhlich gestaltete Achtsamkeits-Agenda ist doppelt so groß wie die Taschenkalender und eignet sich fürs Journaling sehr gut. Er bindet Yoga und Ayurveda gekonnt in den Alltag ein. Zu jedem Monat gibt es ein Thema wie „Entgiftung“, „Liebe“ oder „Wahrheit“. Die Texte, Übungen, Rezepte und Zitate regen an, auf die Rhythmen des Körpers und der Natur zu achten. Wichtig sind die alltagstauglichen, wöchentlichen Impulse zur Achtsamkeit.

  • Pro Woche eine Seite und auf der rechten Seite Übungen oder Texte.
  • Platz für Termine und Notizen mit praktischem Lesebändchen.
  • 20-seitige Einführung.
  • Monatliche Buchtipps zum Weiterlesen und am Ende nochmal aufgelistet.

„Yoga Kalender 2020“ von LOVE IS KEY YOGA

Yoga-Kalender 2020 © Love is key Yogannetteblog.de

Yoga-Kalender 2020 © Love is key

Dieser Yoga-Taschenkalender im November widmet sich monatlich einer indischen Gottheit: Jeder Tag bietet entweder ein Mudra, Asana oder eine Sequenz, Akupunkturpunkt, Anregung oder ein Zitat. Die Autorin Helene Thum fasst es so zusammen: Deiner Zeit Wert geben – das ist das Ziel! Dieser Taschenkalender hat etwas mehr Platz (minmal größer) und legt den Fokus mehr auf Yoga. Es gibt ihn auch in englischer Sprache.

  1. Hardcover mit Fadenheftung und zwei Lesebändchen.
  2. Pro Wochentag eine Seite, das Wochenende auf einer Seite.
  3. Größe: ca. 12,5 x 17 cm , insgesamt 344 Seiten.
  4. Jahresübersicht 2020 & 2021 und Ferienkalender Deutschland, Österreich und Schweiz.

„Yoga-Kalender 2020“ von Birgit Feliz Carrasco & Angelika Kerscher

"Yoga-Kalender 2020" von Birgit Feliz Carrasco & Angelika Kerscher © Knaur Yogannetteblog.de

„Yoga-Kalender 2020“ von Birgit Feliz Carrasco & Angelika Kerscher © Knaur

Der Klassiker von Birgit Feliz Carrasco und Angelika Kerscher ist der Yoga-Kalender 2020: Er widmet sich dem Thema Gesundheits-Prävention und arbeitet mit Visualisierungen unter dem Motto: „Das leben ist Yoga – jeden Tag“. Die Autorinnen empfehlen Übungen zur Stimulation verschiedener Körperregionen, doch geht es dieses Jahr verstärkt um die inneren und Sinnes-Organe. Neben Übungen gibt es Zitate aus unterschiedlichen Weisheitslehren und Atemübungen. Die tägliche Praxis wird am Wochenende zu einer Sequenz zusammengefasst.

  • Pro Wochentag eine Seite, das Wochenende auf einer Seite.
  • Platz für die Terminplanung und eigene Notizen mit praktischem Lesebändchen
  • Mit Jahresübersicht 2020 & 2021 und Ferienkalender für Deutschland.
  • Maße: 10,0 x 15,0 cm, 336 Seiten, Flexcover.

„Mutig leben“ Taschenkalender 2020 von Melanie Wolfers

"Mutig leben" von Melanie Wolfers © bene! Yogannetteblog.de

„Mutig leben“ von Melanie Wolfers © bene!

Das Thema der Theologin und Seelsorgerin Melanie Wolfers ist „mutig und entschieden leben“: Spirituelle Wege zu einer starken Persönlichkeit liefert dieser Kalender im November. Man soll in seine Kraft kommen, um das Leben zu leben, das man möchte. Mit klugen Denkanstößen, kraftvollen Impulsen und Visualisierungen kommt man sich ein Jahr lang selbst auf die Schliche. Indem man zu Klarheit gelangt, fällt die Orientierung leichter. Und wenn man am Ende des Jahres noch nicht bei sich angekommen ist, arbeitet man mit dem Buch „Trau dich, es ist dein Leben“ der Autorin weiter!

  • Eine Woche auf einer Doppelseite.
  • Biegsamer Einband und mit Lesebändchen.
  • Jahresübersichten 2020 & 2021, Ferienübersicht für Deutschland und Österreich.
  • Maße: 10,0 x 15,0 cm, 160 Seiten

„Entdecke dich“ von Elena Brower

"Entdecke dich" von Elena Brower © Irisiana Yogannetteblog.de

„Entdecke dich“ von Elena Brower © Irisiana

Die drei nächsten Kalender im November sind Journale, die ich mir ebenfalls vorgeköpft habe: Sie sind eine Mischung aus vorgegebenen Themen (wie ein immerwährender Kalender) und gestaltetem Tagebuch. Man kann also mit der Selbstentdeckung durch Schreiben jeder Zeit im Jahresverlauf starten. Sie haben alle eine kurze Einführung, sind illustriert und leiten durch die Themen, die die Autorinnen für sich als wichtig entdeckt haben. Ich persönlich finde die Bücher immer zu schade zum Reinschreiben. Wenn man sich überwunden hat, ist es jedoch sehr hilfreich: Ich habe einiges entdeckt, das ich mir so nicht selbst ins Gesicht gesagt hätte! Das „Entdecke dich – Achtsamkeits-Journal“ von Elena Brower will genau das mit Fragen, Aufgaben und Übungen, Inspirationen und viel Platz zum Schreiben, Zeichnen und Nachdenken erreichen. Und wer noch mehr Anregungen benötigt, kann sich von ihr auch „Entdecke dich“ als Kartenset zulegen und zum Nachdenken täglich eine Karte ziehen.

„Try yourself happy“ von Karolina Zolubak

"Try yourself happy" von Karolina Zolubak © Lüchow Yogannetteblog.de

„Try yourself happy“ von Karolina Zolubak © Lüchow

Auch „Try yourself happy“ von Karolina Zolubak möchte ein ein spirituelles Seelen-Journal sein: Die Ideen für die 52 Wochen im Jahr sind die Unterstützung, die man braucht, um dabei zu bleiben. Mit viel Platz und grafisch gestalteten Seiten begleitet man sich durchs Jahr. Da muss doch was bei rumkommen! Wenn das nicht ausreicht, gibt es über ihre Webseite noch mehr Übungen in den Rubriken „Meditationen“, „Yoga“, „Minimalismus“ und „Geben“ im Bonusmaterial. Dort finden sich ebenfalls Informationen als Videos über Youtube und Tipps zu Meditationskissen, Yogammaten, Büchern und Apps.

„Yoga Bullet Journal“ von Inge Schöps

"Yoga Bullet Journal" von Inge Schöps © Knaur Yogannetteblog.de

„Yoga Bullet Journal“ von Inge Schöps © Knaur

Dieses Journal ist ein Jahresplaner für Yogis zum Reinschreiben, um die eigene Praxis zu Planen und Ziele umzusetzen: „bei der Stange bleiben“ mit Unterstüzung. Inge Schöps hat dazu monatlich eine Bewegungsabfolge und grafisch gestaltete Fragen, die man eben mit Bulletpoints, also vorher definierten und unterschiedlich farbigen Punkten, ausmalt. Mit einen „Tracker“ verfolgt man sich selbst in Bezug auf die Yogapraxis, das Wohlbefinden, die Körperreaktionen und den mentalen Zustand. Das ist ganz schlau gedacht, denn auch die Ess- und Schlafgewohnheiten kann man erkunden, um sie besser zu steuern und eingschliffene Muster zu verändern.

„Disrupt-her“ von Miki Agrawal

"Disrupt-her" Miki Agrawal © Kamphausen Yogannetteblog.de

„Disrupt-her“ Miki Agrawal © Kamphausen

Genug von den Kalendern im November: Miki Agrawal hat mehrere Unternehmen gegründet und dabei immer die bestehende patriarchalische Ordnung hinterfragt. Das fasst sie zusammen in ihrem neuen Buch „Disrupt-her„: Es ist ein Manifest für die selbstbestimmte Frau geworden, das eine Pflichtlektüre für alle werden sollte! In dreizehn Lebensbereiche unterteilt, motiviert sie Frauen, zu rebellieren, konsequent ihren eigenen Weg zu gehen und sich von Zwängen zu befreien. Denn nicht die Vorgaben der Gesellschaft dürfen unser Leben bestimmen, sondern die eigenen Überzeugungen und Kreativität. Miki Agrawal leitete ein Pizza-Restaurant für gesunde Ernährung, erfand Unterwäsche für die Periode der Frau und ein Bidet zum Anschrauben, um den Verbrauch an Toilettenpapier zu senken. Zusammengefasst liest sich ihr Manifest so: „Um eine Rebellin zu sein, musst du (1) zu deinem kindlichen Zustand von Neugier, Verspieltheit und Staunen zurückfinden, (2) in allen Aspekten deines Lebens Addition durch Subtraktion praktizieren, (3) beruflich deinen erleuchteten Pfad finden, (4) damit beginnen, dein Geld klug zu investieren, (5) zur Torwächterin deines Geistes werden, dich (6) jeden Tag in allen Dingen weiterentwickeln und verbessern, dich (7) bremsen, wenn du dich als Hate-her verhältst, (8) deine Rolle als Rebellin verkörpern, (9) Feminismus für dich definieren …“ (weiterlesen auf Seite 250) Es ist ungewöhnlich geschrieben, dabei locker und klar. Ich rufe allen zu: LESEN!

„Yoga Philosophie Karten“ von Eckard Wolz-Gottwald

"Yoga Philosophie Karten" von Eckard Wolz-Gottwald © Vianova Yogannetteblog.de

„Yoga Philosophie Karten“ von Eckard Wolz-Gottwald © Vianova

Mit diesem Kartenset erhält man einen „Grundkurs zur Philosophie des Yoga“, so der Untertitel. Das ist vollmundig, doch tatsächlich verschafft man sich mit den Karten einen  sinnvollen Überblick und schmeckt mal in alles hinein. Die 84 Karten fassen die Kerngedanken in vier Rubriken „Gleichnisse“, „Gedanken“, „Rechtes Üben“ und „Hohe Schule“ der Yoga-Philosophie von über 3000 Jahre zusammen. Sie sollen es uns ermöglichen, die zentralen Gedanken dieser Philosophie und deren Zusammenhänge mit dem eigenen Leben zu begreifen. Traditionell meditiert der Schüler über die Merksätze und erhält später im Gespräch mit dem Lehrer Erläuterungen. Dieses Kartenset eignet sich zum Selbststudium für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und liefert über ein Booklet Erläuterungen dazu. Schön gestaltet und mit fundiertem Inhalt ein schönes Geschenk für Yogis, die tiefer eintauchen möchten. Oder auch für Yogalehrende als Unterrichtsmaterial.

„Die Gaben der Unvollkommenheit“ von Brené Brown

"Die Gaben der Unvollkommenheit" von Brené Brown © Kamphausen Yogannetteblog.de

„Die Gaben der Unvollkommenheit“ von Brené Brown © Kamphausen

Der Untertitele sagt, worum es genau geht: Lass los, was du glaubst sein zu müssen und umarme, was du bist. Mit Selbstannahme tun sich ja viele schwer, ist aber die Grundvoraussetzung, um überhaupt mit anderen klarzukommen. Brené Brown geht ihrem eigenen Perfektionismus auf den Grund: Warum wir uns nicht loben, sondern immer weiter antreiben. Ihre überraschende Erkenntnis lautet „Perfektion entfremdet!“ Erst unsere Unvollkommenheit verbindet uns miteinander. In zehn „Wegweisern“ (Kapiteln) erforscht sie wie Loslassen und „aus vollem Herzen leben“ gelingen kann. Wegweiser 7 und 10 haben es mir besonders angetan: „Kultiviere Spiel und Entspannung“ und „Kultiviere Lachen, Singen und Tanzen“. (Wird gemacht, ich nehme jetzt Gesangsunterricht – yeah!) Das Ergebnis dieser Wegweiser soll uns aus der Perfektionismusfalle holen und klar machen, das wird gut genug sind. Neben Perfektionismus geht es um wichtige Bereiche wie Ohnmacht, Scham, Erstarrung, Angst, Sorge, Selbstzweifel. Themen die gelöst werden, erleichtern dann den Zugang zu Dankbarkeit und Mitgefühl.

„Radikal glücklich“ von Phakchok Rinpoche & Erric Solomon

"Radikal glücklich" von Phakchok Rinpoche & Erric Solomon © Kailash Yogannetteblog.de

„Radikal glücklich“ von Phakchok Rinpoche & Erric Solomon © Kailash

Hat man die Unvollkommenheit durch das vorherige Buch lieben gelernt, ist man bereit für das nächste: Der ehemalige Silicon-Valley-Unternehmer und Meditationslehrer Erric Solomon und der tibetische Abt Phakchok Rinpoche haben ihr Wissen zusammengeworfen. Herausgekommen ist ein Glücks-Programm-Buch. Worum geht`s? Uns werden buddhistische Werkzeuge an die Hand gegeben, um unserm Geist auf die Schliche zu kommen: Mit Achtsamkeit, Bewusstheit und Meditationstechniken, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen, gehen wir subtil in Richtung Wohlbefinden. Die beiden Autoren lehren darin eine dauerhafte, einfach anzuwendende und universelle Methode, wie man glücklich, zufrieden und fröhlich sein kann. Das ist genial, denn es sind alte, tiefgreifende buddhistischen Einsichten, die klar, prägnant und modern präsentiert werden. Dabei verlieren sie nicht an Authentizität und das ist für ein Buch über Meditation toll.

Im November wurden inspirierende Kalender, Journale & Bücher vorgestellt. Im Dezember wird es um interessante Ratgeber Bücher gehen: Sie können gespannt sein!

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