Selbstermächtigung

Selbstermächtigung kommt aus dem Englischen „Empowerment“. Man erhöht den eigenen Grad der Selbstbestimmung, übernimmt aber auch Verantwortung für sich und das eigene Handeln.

Empowerment

Man kann Selbstermächtigung yogisch betrachtet als angemessene Verhaltensweise und Lebenswandel begreifen. Man strebt also ein Handeln an, das ethisch korrekt und zum besten aller Beteiligten geschieht. Das hört sich schon wieder so anstrengend an: Man muss sich selbst ständig reflektieren und immer alles richtig machen! Ich glaube, das ist viel einfacher als man denkt. Denn wenn ich mir überlege, wie das jetzt meine Großmutter finden würde, verhalte ich mich gleich höflicher. Früher dachte ich, ich mach es anders. Heute weiß ich, es ist viel angenehmer, das Richtige zu tun, als sich ständig dagegen zu sein.

Haben Sie mehr Selbstvertrauen!

Wenn man nun tatsächlich seine Form gefunden hat und dafür auch korrekterweise die Verantwortung übernimmt, handelt man bereits selbstbestimmt. Das ist ein Prozess, der zur Selbstbemächtigung führt. Das Wissen darum wurde den meisten Menschen bereits anerzogen oder sie haben es durch unsere Kultur mitbekommen. Eigentlich müssten sich alle nur etwas besinnen und würden sich nicht wie Kleinkinder aufführen: „Ich will ich will, ich will!“ – doch wird es immer solche Zeitgenossen geben! Kleiner Trick: Wenn man genau diesen selbsternannten Nervensägen höflich und mit Gelassenheit begegnet, sind sie verdutzt! Es ist ein Versuch, den ich sehr empfehlen kann.

Selbstermächtigung

Der Begriff kommt vom dem Sozialwissenschaftler Julian Rappaport. Er veröffentlichte 1984 das Buch „Studies in Empowerment: Steps Toward Understanding and Action“:
Rechte zu haben, aber über keine Mittel und Leistungen zu verfügen, ist ein grausamer Scherz.“
Empowerment dient also in der Sozialen Arbeit der ressourcen-orientierten Intervention und man möchte der demokratischen Erziehung die Mündigkeit der Mitarbeiter und Bürger erhöhen. Im Klartext: Man möchte weg vom Mangelgedanken: „Ich kann ja nicht, die da oben haben die Macht„. Und hin zu einer an der eigenen Stärke orientierten inneren Haltung (aha: yogisch!). Inzwischen ist das bei uns auf den Management Etagen angekommen. Man möchte die Mitarbeiter dazu befähigen, eigene Entscheidungen zu treffen und im Team zu agieren. Im Yoga ist das Nach-innen-gehen (Meditation) das Werkzeug, um sich selbst zu ermächtigen: Mit Yoga kann man sich besser kennenlernen und lernt, richtig zu handeln.

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