OM Yoga: Online Marketing für Yogalehrer

Nein, heute geht es nicht um das Tönen und Pranava OM. Es geht um Online Marketing für Yogalehrer. Ich finde die Abkürzung OM Yoga ganz bezaubernd!

Selbstvermarktung: Muss das sein?

Wer Yoga unterrichtet und nicht gerade volle Kurse hat, darf sich Gedanken über das Marketing machen. Das schmeckt vielen in der Branche gar nicht. Als Lehrer möchte ich unterrichten und nicht Anzeigen gestalten und schalten müssen. Also geht man zu einem Spezialisten. Oder könnte man das heute doch mit wenig Zeitaufwand selbst machen? Ich habe mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht, was es braucht und wie viel Aufwand man benötigt:

  • Warum? Warum mache ich das, was ich mache so gern? Worin bin ich wirklich gut?
  • Was? Was ist meine Vision? Was will ich anbieten?
  • Wer? Wollen das auch meine Kunden? Wer soll zu mir kommen und wer kommt tatsächlich?
  • Wo? Wo finden mich meine Kunden?

OM Yoga: Online Marketing für Yogalehrer

Wer kennt sich mit meinem Fachgebiet aus und kann mir bei Marketing helfen? Persönliche Betreuung ist dabei wehr wichtig. Können Agenturen das leisten? Es gibt nicht die eine Lösung für alle, das darf und muss sehr individuell sein. Denn die Kunden meiner Kunden merken, wenn etwas aufgesetzt ist. Bei Gesundheitsberufen oder auch bei Yoga geht das gar nicht. Wichtig sind Authentizität und Ehrlichkeit. Deshalb sind die selbstinszenierten Instagram-Bilder auch durch: Ich will sehen, wer meine Yogalehrerin ist und nicht einen ge-photoshopten Unsinn. Also fängt der ganze Plan bei einer guten Webseite an. Gute Bilder, echte Texte und nicht das übliche Blabla. Google achtet darauf: Semantik, wertvoller Inhalt, Relevanz für die Nutzer von Google. Also muss die erste Frage lauten: Worin bin ich gut und was möchte ich verkaufen?

Technisches K.O.

Inhaltlich geben spätestens jetzt viele auf: Die Technik und die Vielfalt im Netz machen Online Marketing scheinbar unüberschaubar für Laien. Dabei ist diese Vielfalt auch gleichzeitig ein Filter für die Zielgruppe, die man ansprechen möchte. Wo sind meine Kunden unterwegs: Bei Twitter, Facebook oder Youtube? Das hat zwar auch mit dem Alter zu tun und wann und wodurch (Arbeit, Kinder) jeder an diese Portale herangeführt wurde. Immer mehr Ältere verschließen sich diesen (nicht mehr ganz neunen) Trends aber nicht mehr. Wie kann ich herausfinden, wo meine Kunden unterwegs sind? Fragen und testen. Bei Facebook kann man eine Fanseite für sein Yogabusiness anlegen. Das ist wie eine neue Personen-Seite. Hier kann man allerdings Anzeigenformate für den schmalen Geldbeutel austesten und erhält eine Auswertung in welcher Altersgruppe man am meisten Interesse geweckt hat. Wen möchte ich ansprechen und wer kommt tatsächlich? Passt das mit meinem Ziel zusammen?

Wo bin ich? Und wo ist der Spaß?

Zurück zum Ernst des Lebens: Es muss Spaß machen, was man tut, dann ist man erfolgreich. Ohne ein gewisses Grundverständnis von Google, Facebook & Co. wird das aber niemand bemerken. Heute muss man laut auf sich aufmerksam machen, auch wenn nicht jeder das möchte. Keine Angst: Es gibt Abstufungen von laut. Um bei Google gefunden zu werden, braucht man eine Nische, etwas das die Konkurrenz nicht anbietet. Da sind wir bei einem leidigen Thema angekommen: Yogalehrer haben Angst vor Konkurrenz. Was würden Apotheker wohl dazu sagen?

  • Erstens: Konkurrenz belebt das Geschäft. Man muss nur seine Angebote variieren und sein eigenes Profil schärfen.
  • Zweitens: Man kann Kooperationen mit anderen eingehen. Das bringt auch online mehr „Laufkundschaft“.
  • Drittens: Was ist mein Alleinstellungsmerkmal? Der Kunde kommt zu diesem Yogalehrer und geht nicht gern zu anderen. Das ist für Vertretungslehrer manchmal unschön (seufz!), aber ein Pluspunkt für einen selbst. Was macht mich und meinen Unterricht aus?

Niemand kennt seine Kunden so gut wie man selbst!

In den 80er Jahren hieß es, die Datenverarbeitung wird uns viel Arbeit ersparen. Tatsache ist leider, dass wir heute alles selbst machen müssen, was vorher Bänker, Reisekaufleute oder Autohändler für uns übernommen hatten. Wenn Sie jemanden haben, der Sie durch das Marketing gut rüber bringt, bleiben Sie dabei. Ich möchte auch nicht Spezialistin in allen Bereichen werden. Andererseits weiß ich, wie wenig Aufwand es ist, eine Facebook-Anzeige zu gestalten, wenn man das richtige Werkzeug kennt. Dann macht es sogar Spaß. Mit zwei Stunden wöchentlich kann man schon viel erreichen. Gestaltung und Schreiben können in Workshops erlernt werden. Dazu muss man vielleicht mal zwei Wochenenden investieren. Und wozu? Niemand kennt seine Kunden so gut wie man selbst! Das schärft wiederum das Profil, Vision und Strategie werden klarer.

Wenn Sie weitere Tipps benötigen, sprechen Sie mich an.

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