OM: Google verstehen

Wie kann man Google verstehen lernen? Und wieso soll ich mich als Yogalehrerin damit beschäftigen? Zum Online Marketing gehört es dazu!

Der Google-Flüsterer

Da auch Yogalehrer*innen Website ins Netz stellen, sollten auch sie darüber informiert sein, was Google damit macht. Man kann es sich wie ein Telefonbuch vorstellen: Meine Seite wird angezeigt, wenn Leute nach mir oder nach Yoga suchen. Das ist aber nur ein kleiner Teil, denn Google listet nicht alphabetisch auf, sondern bewertet für den Kunden auch gleich die Qualität oder Relevanz der Seiten. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst zu machen, nach welchen Kriterien Suchmaschinen Webseiten einteilen und nach vorne oder nach hinten stellen: Kopierte Inhalte, doppelte Inhalte, schlechtes Deutsch und zu große Bilder werden abgestraft. Das hört sich böse an, aber ist es das?

Und wie funktioniert Google?

Google crawlt über Links von einer Website zu einer anderen. Diese Crawler durchsuchen ununterbrochen das Internet und überprüfen die HTML-Versionen aller Webseiten. So können Änderungen schnellstmöglich für den Benutzer zur Verfügung stehen. Google legt großen Wert auf Aktualität! Wer regelmäßiger seine Webseite aktualisiert, bekommt häufiger Besuch von den Crawlern. In einem großen Index oder Inhaltsverzeichnis, der Datenbank, werden die Seiten gespeichert und im Hintergrund mit einem speziellen Algorithmus ausgewertet. Die Kriterien, nach denen Google Seiten bewertet, sind nicht öffentlich. Man hat jedoch etwa 200 verschiedene Kriterien herausfinden können.

Warum macht Google das? Qualität!

Google möchte als Suchmaschine (und Shop Anbieter, Datenbank, Reiseanbieter, etc.) ebenfalls die Nummer eins sein. Was nutzt es dieser Suchmaschine, wenn keiner sie benutzt, weil nur Schrott-Seiten hochkommen? Als erste Suchmaschine bietet sie deshalb dem Nutzer eine Vorauswalt nach Relevanz der gefundenen Seiten an. Über die Jahre lernt sie dabei vom Nutzerverhalten und überarbeitet immer wieder den Such-Algorithmus. Zu den wichtigsten Rankingfaktoren (wie hoch Ihre Seite in der Google-Liste kommt) zählen:

  • Domain: Ein sinnvoller Name Ihrer Webseite ist wichtig.
  • Ladezeit der Webseite beschreibt, wie schnell sich Ihre Webseite aufbaut.
  • Guter und aktueller Content (Inhalt).
  • Backlinks von anderen angesehen (!) Seiten = Den guten Ruf Ihrer Seite über Backlinks halten viele für eines der wichtigste Kriterien von Google. Also wenn Universitäten, „der Spiegel“ oder „die Zeit“ auf Sie verlinken, haben Sie es geschafft!
  • Interne Verlinkung zu weiterführenden Artikeln (Internes Linkbuilding)
  • Keywords: Nach welche Schlüsselwörtern suchen Ihre Kunden?
  • Multimedia-Verknüpfungen: Facebook, YouTube, Instagram & Co.
  • Meta-Discription oder Snippet: Beschreibung, die man auf der Google-Seite schon anlesen kann.
  • Mobile Design: Ist Ihre Webseite Handy-tauglich? Auch sehr wichtig!
  • Verweildauer: Wie lange verweilen die Besucher auf Ihren Seiten?
  • Voice Search: Keywords ändern sich dadurch in der Länge, werden komplexer
  • Die Seitenstruktur

Benutzerfreundlichkeit

Der Such-Algorithmus steuert die Auffindbarkeit Ihrer Seite. Was für Google wichtig ist, weiß man nicht genau, das ändert sich auch ständig. Deshalb sollte man sich auch als Yogalehrer mit mindestens der oben genannten Liste beschäftigen. Möchte man tiefer einsteigen, muss man verschiedene Elemente ausprobieren und schauen, wie Google darauf reagiert. Um die eigene Seite für den Nutzer (und damit für Google) relevant zu machen, ist authentischer und aktueller Inhalt wichtig. Es sollten keine Schreibfehler enthalten sein und die Semantik (Satzbau) sollte stimmen. (Gelingt mir ja auch nicht immer, findet Google aber doof!). Aktuell hält man seine Seite auf leichte Weise mit Blogbeiträgen. All das sollte aber nicht als Hürde gesehen werden, sondern kann das eigene Profil schärfen helfen: Für mehr Benutzerfreundlichkeit. Denn das wollen auch wir Yogalehrer*innen für unsere Teilnehmer*innen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das bringt uns zur Suchmaschinenoptimierung der eigenen Webseite. Klar, ich kann jemanden beauftragen, für meine Seite das SEO (search engine optimization) zu übernehmen. Wenn ich selbst Artikel schreibe, möchte ich sie gleich so formulieren, dass die Kunden sie über ihre Keywords schnell finden. Also schaue ich mir die inoffiziellen Google-Vorgaben an, um dem Algorithmus und den Crawlern auf die Sprünge zu helfen. Das sind keine Tricks, die ich anwende, sondern im besten Sinne Hilfen für die Nutzer des Internets, mich zu finden.

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