OM: Bloggen für Yogalehrer

Worüber soll ich bloggen? Für wen möchte ich schreiben? Ein paar Fragen helfen, das herauszufinden.

Was wollen die Leute lesen?

Ist nicht alles schon gesagt worden? Und jetzt komme ich und will da mitmischen und bloggen? Aber ja, denn ich sage es auf meine unnachahmliche Art! Der erste Schritt ist, mich selbst zu fragen, was ich zu sagen habe. Worüber möchte ich selbst etwas erfahren? Bei der Suche nach Themen kann man sich Anregungen von anderen Blogs holen oder auch Bücher lesen (tut das noch jemand?). Mir geht es meistens so, dass mich eine Idee fasziniert oder ich etwas nicht verstehe. Dann beschäftige ich mich damit und schreibe über meine Erkenntnisse einen Artikel. So einfach und doch nicht leicht. Bei einem Fachbuch kommt es auf Fakten an, bei einem Roman auf Fantasie, aber ein Blogbeitrag muss vor allem eins sein: authentisch.

Authentizität

User werden im Netz mit unglaubwürdigen Versprechungen gelockt: In zwei Wochen zum Millionär, 20 Kilo abnehmen in nur zwei Tagen …, na ja, Sie wissen was ich meine. Darauf fallen (hoffentlich) immer weniger Leser herein. Die Zukunft wird zeigen, dass nur Authentizität im Netz am Ende gewinnen kann. Wie im Leben, so auch im Netz: Lügen habe auch beim goldenen (deutschen) Kalb kurze Beine: Die Autoindustrie macht es vor. Also steht für einen gut geführten Blog Ehrlichkeit und Authentizität an oberster Stelle. Was bedeutet das? Abschreiben und bloggen, was andere auf ihren Seiten verwurstet haben, wird nicht reichen. Es muss etwas Persönliches einfließen, das echt ist. Etwas wirklich Eigenes.

OM: Bloggen für Yogalehrer

Eine aufgeräumte, aktuelle und schnelle Webseite vorausgesetzt, kann sich damit jede und jeder Yogalehrende positionieren. Die Kunden suchen heute Produkte und Dienstleistungen übers Netz, also führt kaum ein Weg daran vorbei. Bloggen ist das Pfund, mit dem frau wuchern kann, weil es die Webseite regelmäßig mit neuen Inhalten bestückt und sie aktuell hält. Aber: Jeden Monat werden über zwei bis drei Millionen Blogbeiträge online gestellt, allein in Deutschland. Wer sollte sich trotz toller Beiträge für meine Ideen interessieren? Gute Frage! Um es mal auf den Punkt zu bringen:

  • Guter Content (Inhalt): Ehrlichkeit und Authentizität siehe oben. Google möchte damit verhindern, dass es automatisch generierte Beiträge nach oben in die Rankings schaffen.
  • Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit: Mindestens zweimal pro Woche erscheinen neue Blogbeiträge, immer an den gleichen Tagen und zur gleichen Zeit.
  • Aktualität: Veraltete Blogbeiträge entfernen oder regelmäßig überarbeiten und aktualisieren
  • Relevanz: Eine Länge von 800 bis 1000 Wörtern sieht Google als relevant an. Wenn der Leser noch länger verweilt und sogar weiterklickt ist das der Jackpot! Zu Beginn würde ich mit kürzeren Texten starten: Drei Absätze mit insgesamt etwa 350 Wörtern gehen leichter von der Hand.

Das sind nur vier Details die wichtig sind. Mit SEO und Keywords beschäftigen wir uns in weiteren Artikeln. Gerade Yogalehrer können ihren Kunden auf diese Weise etwas anbieten, was über die wöchentlichen Stunden hinausgeht. Das kleine Extra kann unter Kundenpflege verbucht werden und gleichzeitig stellt man sich auch damit als kompetent bei neuen oder potenziellen Teilnehmern vor. Wenn ich meine Stunden vorbereite, kann als Nebenprodukt ein Artikel zum Thema „abfallen“.

Yoga auf allen Kanälen: Fragen

Social Media ist in unserer Zeit so wichtig geworden wie es früher die Anzeigenschaltung in Zeitungen oder Flyer-Verteilen war. Man erreicht auch ältere Kund*innen über WhatsApp, Facebook oder Instagram. Das bedeutet eine Mehrfachverwertung des Artikels über Online Marketing  ist darüber möglich und die Reichweite erhöht sich. Kommen wir zurück zum Inhalt (Content): Woher bekomme ich Themen?

  • Was bewegt und interessiert mich?
  • Was bewegt und interessiert meine Kunden/Teilnehmenden?
  • Auf welchen Seiten sind die Leser sonst so unterwegs?
  • Wer sind meine Kunden und auf welchen Kanälen sind sie unterwegs?
  • Was ist mein Alleinstellungsmerkmal?

Themenfindung

Für die Themenfindung kann man auch persönliche Erlebnisse als Anlass nehmen, Zitate, die einen inspirieren, Stundenthemen, die man vorbereiten möchte. Steht ein Yoga-Event an oder ein Feiertag bei uns oder für einen hinduistische Gottheit, kann man darüber seine Gedanken in eine geeignete Textform bringen. Wie sind Sie zum Yoga gekommen? Wie funktioniert Ihrer Meinung nach eine gute Yogastunde? Was hat Sie besonders beim Yoga beeindruckt und tut es immer noch? Mit Brainstorming kann man Stichworte, sogenannte Keywords, finden, und mit einer Mind-Map kann man eine Struktur dafür finden. Zu welchen Themenbereichen möchten Sie etwas beitragen? Und ganz ehrlich, Kreativität und Ideen kommen mit dem Tun: Üben, üben, üben, macht den Meister. Darüber kann man zwar Bücher lesen, am Ende muss man es aber tun. Ein Zwischenschritt kann sein, Morgenseiten zu schreiben ohne groß darüber nachzudenken. So kommt man in den Flow und seinen eigenen Themen näher.

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