Hormon-Balance-Kochbuch

Das „Hormon-Balance-Kochbuch“ von Emma Ellice-Flint und Jill Keyte möchte für ein ausgeglichenes Hormonsystem sorgen. Geht das über die Nahrung?

„Hormon-Balance-Kochbuch“

Wer Probleme mit den Hormonen hat, wird in das „Hormon-Balance-Kochbuch“ sicherlich gern mal herein lesen wollen. Selbst bei geringen Wechseljahrsbeschwerden wünscht frau sich ein Werkzeug an die Hand, um sich selbst zu unterstützen. Das kann natürlich Yoga sein, geht jedoch auch über die Ernährung. Die Autorinnen beackert ausführlich alle Inhaltsstoffe der Nahrung, die in der Übergangszeit interessant sein können, und beleuchten die Wirkung äußerer Einflüsse. Wurde Alkohol vorher beispielsweise gut vertragen, sollte frau in dieser Zeit damit vorsichtiger umgehen. Genauso knüpfen sich Emma Ellice-Flint und Jill Keyte Ernährung, Bewegung und Sport, Essenregeln, Schlaf, Stress und alle hormonausgleichenden Inhaltsstoffe vor. Das ist auf jeden Fall erhellend.

Ausgeglichener Hormonhaushalt

Hormone steuern lebenswichtige Prozesse und sind sehr individuell zusammengesetzt. Geraten sie aus dem Gleichgewicht, merkt man das sofort. Das führt zu unschönen Folgen wie Gewichtszunahme, PMS, Schilddrüsenstörungen in Form von Über- oder Unterfunktion, Schlafstörungen, Hautprobleme, Allergien, Depressionen oder Verdauungsstörungen. Dabei richten sich die 90 Rezepte nicht nur an Frauen in den Wechseljahren, sondern an Frauen jeden Alters. Sie sollen dabei unterstützen, sich durch gesunde und ausgewogene Ernährung den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In diesem Buch findet man Rezepte durch deren Zutaten ein Östrogenüberschuss ausgeglichen werden kann. Das Zuviel wird aber nicht ausgeschieden, sondern in Balance gebracht.

Der Rezeptteil

„Hormon Balance Kochbuch“ Ellice-Flint und Jill Keyte © riva

Jedes Rezept beschreibt  kurz welche gesunden Inhaltsstoffe darin zu finden sind und was sie bewirken sollen. Die jeweilige  Zutatenliste und die Zubereitung sind gut erklärt und relativ einfach umzusetzen. Dabei ist es unerlässlich, die Basics selbst herzustellen und nicht industriell gefertigte Zutaten zu verwenden, in denen meist verstecke Zucker oder Salze enthalten sind. Neben den Rezepten liefert das Buch Informationen zu Nährstoffen und in welcher Verbindungen sie zu den Hormonen stehen. Ich persönlich würde das Ganze mit ayurvedischen Kochbüchern zusammenbringen und es mit dem Konzept der drei Gunas verbinden.

Ernährungsberaterinnen

Emma Ellice-Flint ist Küchenchefin, studierte Ernährungswissenschaften und beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Essen und Hormonen. Dabei ist sie auf den weiblichen Körper spezialisiert. In ihren Ernährungs-Workshops stellten Emma Ellice-Flint und Jill Keyte fest, dass Frauen, die „ihre“ Regeln befolgten, über mehr Energie, schönere Haut, ein gesünderes Körpergewicht und besseren Schlaf verfügten. Dabei geht es bei den Regeln nicht nur um Ernährung, sondern genauso um Tipps zu Bewegung (Yoga!), gutes Stressmanagement und regelmäßige Auszeiten.

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