Chapati: Leckere Fladen aus Indien

In Südindien isst man eher Brotfladen statt Reis zum Curry. Man kann es sich in kleine Stücke reißen und Gemüse und Soße damit vom Teller aufnehmen. Da gibt es Naan oder Parathas, Doshas oder Chapatis. Ein Chapati-Rezept stelle ich Ihnen heute vor.

Chapati-Rezept

Chapati ähnelt unserem Eierkuchen (berlinisch) oder Pfannkuchen (im Rest der Republik). Man kann die Fladen zu Curry reichen oder auch kalt für unterwegs genießen. Zur Herstellung von 8 Chapatis benötigt man 200 Kilogramm Chapatimehl (indisches Atta-Mehl oder Weizenmehl), 2 Esslöffel Ghee oder Olivenöl (je nach Geschmack), eine Prise Salz und etwas Mehl zum Ausrollen:
Das Mehl mit Salz und Ghee oder Olivenöl mischen, dann etwa 75 Milliliter lauwarmes Wasser zum kneten hinzugeben. Der Teig sollte geschmeidig sein und sollte dann noch 30 bis 60 Minuten ruhen. Danach teilt man ihn in acht gleichgroße Portionen und formt acht gleichgroße Kugeln. Jede Kugel wird mit dem Nudelholz 2 Millimeter dick ausgerollt. Die Chapatis mit einem feuchten Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen. Dann erhitzt man eine beschichteten Pfanne oder Gusseisenpfanne auf höchste Stufe und legt die Fladen ohne Öl (!) hinein. Wenn auf den Fladen nach einer Minute Blasen entstehen, muss man sie wenden, blähen sich die Fladen auf, drückt man sie wieder mit einem Küchentuch in die Pfanne.

Chapati: Leckere Fladen aus Indien

Die indischen Brotfladen sollen knusprig gebacken und warm serviert werden. Man kann das Rezept auch je nach Geschmack mit Kreuzkümmel oder Kardamom verfeinern. Verwendet man nicht den ganzen Teig, kann man den Rest in einen Gefrierbeute wickeln und ihn für maximal drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Nachdem sie aus der Pfanne kommen, hält man sie am besten im Ofen warm; damit sie geschmeidig bleiben bestreicht man die noch warmen Chapatis mit flüssigem Ghee. Das ist wichtig, damit man damit auch wirklich das Curry mundgerecht vom Teller aufnehmen kann. In Indien benutzt man zum Essen kein Besteck – für Touristen wird im Hotel natürlich immer eine Ausnahme gemacht. Wenn man aber zu Einheimischen kommt, sollte man sich nicht wundern und die Sitten kennen: Verwenden Sie beispielsweise zum Essen, Handgeben und Zeigen immer nur die rechte Hand, die linke gilt als unrein. (Klopapier ist eine westliche Erfindung!)

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