Augen-Yoga

Hinter dem Titel „Augen-Yoga: Die Nakagawa-Methode für ein Leben ohne Brille“ verbirgt sich eine Fülle von Wissen, die der Autor über Jahre zusammengetragen hat.

Sammlung aus allen Bereichen

Das Buch „Augen-Yoga“ erläutert auf leicht verständliche Weise, wie man seine Augen gesund erhält und die Sicht sogar verbessern kann. Der Autor Kazuhiro Nakagawa ist ein japanischer Augenarzt, der sich auch in den USA umgeschaut hat und sein Wissen in der Nakagawa-Methode im Vision Fitness Center in Japan anbietet. Seine Sammlung basiert zum Teil auf Yoga-Techniken, er sieht die Ursache für schlechte Sicht jedoch im Gehirn und kombiniert die Trataka-Übungen aus dem Yoga mit Gedächtnistraining, Konzentrationsübungen und Imagination.

Augen-Übungen im Yoga: Trataka

Die traditionellen Augen-Asanas im Yoga heißen eigentlich Trataka. Sie gehört zu den sechs Reinigungstechniken des Hatha Yogas, den Shatkriyas. Zum einen gehört zu Trataka die Anregung der Tränenflüssigkeit durch das Starren auf einen Punkt oder Objekt (beispielsweise eine Kerzenflamme) ohne zu blinzeln. Es soll die Sehkraft stärken und Müdigkeit vertreiben. Wenn man dann die Augen schließt, versucht man das Objekt als inneres Bild aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus gibt es im Yoga noch weitere Übungen: Man hält den Blick auf die Daumenspitze gereichtet und beginnt mit Kreisen, die erst größer, dann wieder kleiner werden. Oder man schaut auf die Nasenspitze, auf den Daumen am ausgestreckten Arm und dann in die Ferne. Immer im Wechsel zwischen den drei Punkten mit dem Blick hin und her gehen. Und der Klassiker sind die Augenkreise ohne den Kopf zu bewegen. Diese Übungen finden sich dann auch in ähnlicher Form im Buch „Augen-Yoga“ wieder.

Das Buch: Unkonventionelle Augentherapie

Augen-Yoga von Kazuhiro Nakagawa © Goldmann

Wenn man das noch mit dem Atem (Pranayama) verbindet, ist es Yoga! Es ist ein Ratgeber mit umfangreichen Sehtests und bietet sehr viele praktischen Übungen und Fallgeschichten an. Ich habe sofort nach dem Trockene-Augen-Syndrom geschaut und war überrascht, wie man seine Augen bei der Produktion von Tränenflüssigkeit unterstützen kann. Der Autor beschreibt sehr flüssig und verständlich physiologische und neuronale Zusammenhänge. Er verspricht Leiden wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, den Grauer Star oder Schielen mit seiner Methode korrigieren zu können. Er behauptet, dass nahezu erblindete Menschen seine Methode mit verblüffendem Erfolg anwenden. Tatsächlich sind so viele verschiedene Ansätze dabei, dass jeder etwas finden sollte.

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