Yoga und weibliche Sexualität

Das Buch „Yoni: Die spirituelle Dimension weiblicher Sexualität entdecken“ von Kalashatra Govinda und Gaby Brandl sagt schon worum es geht: Wie kommt man über die sexuelle Energie im Yoga ins Spirituelle?

Spirituelle Dimension weiblicher Sexualität

Yoni steht im Tantra nicht nur für die weiblichen Geschlechtsteile, sondern für die weibliche Energie. In der Vereinigung von Mann und Frau spielen diese Energien eine große Rolle, sie können jedoch vor allem sublimiert zu einer spirituellen Erfahrung führen. Dabei geht es weniger um den Geschlechtsakt als das Wahrnehmen und Lenken dieser Kräfte. Körper und Geist müssen dafür energetisch gereinigt und vorbereitet werden, sonst kann es auch zu Migräneanfällen führen oder bei manchen Menschen sogar psychische Krisen auslösen. Zur Vorbereitung eignen sich klassischen Yoga- und Atemübungen, Meditationen und Mudras, die jedoch leicht verständlich im Buch erläutert werden.

Das Buch „Yoni“ gibt Hilfestellungen

„Yoni: Die spirituelle Dimension weiblicher Sexualität entdecken“ von Kalashatra Govinda und Gaby Brandl © Irisiana

Im Buch „Yoni: Die spirituelle Dimension weiblicher Sexualität entdecken“ von Kalashatra Govinda und Gaby Brandl werden Energien und Techniken erläutert, um die weibliche Kraft bewusst zu entdecken und zu entfalten. Es bietet einen guten Einstieg in die tantrische Selbsterkundung weiblicher Lust durch Yoga-Übungen und bleibt dabei konkret und bodenständig. Es geht um die sinnliche Wahrnehmung des eigenen Befindens, ein Rückbesinnen auf das, was ist, also eigentlich der Quintessenz von Yoga! Das Hauptaugenmerk des Buches liegt auf den spirituellen Bezügen der Yoni und eignet sich für Frauen, die mehr über ihren Energiekreislauf wissen möchten. Die Arbeit mit den Chakras, die weiblichen Bezüge der indischen Gottheiten und die Yoga-Übungen werden leicht verständlich vorgestellt.

Yoga und weibliche Sexualität

In sieben Kapiteln widmen sich der Yogaphilosoph Kalashatra Govinda und die Yogalehrerin Gaby Brandl der „verborgenen Kraft der Weiblichkeit“, zeigen den Bezug zu indischen Göttinnen in „Shakti – am Anfang war die Urmutter“ auf und thematisieren in dem Kapitel „kosmisches Spiel der Energien“ die Energiesysteme im Yoga: Prana, Aura und Chakras, Kundalini und Tantra. Im Kapitel „Expedition zu den Quellen der Weiblichkeit“ geht es um unsere anatomischen Gegebenheiten und bei „Yoni Yoga als praktischer Weg“ werden verschiedene Yoga-Übungen für Anfängerinnen, Fortgeschrittene und Geübte vorgestellt. Zum Schluss geht es in dem Kapitel „Yoni-Massage“ um Vorbereitung und Rituale der Selbstmassage: Über eine Chakra-Massage werden die drei unteren Chakras der Liebe, Lebensenergie und Lust erforscht und angeregt.

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